Gott gegenwärtig in allem

Als Ramakrishnas späterer Schüler Vivekananda seinen Meister das erste Mal sah, kam er als überzeugter Atheist, war jedoch tief beeindruckt, dass Sri Ramakrishna zu sagen wagte, er sehe Gott klarer vor sich als irgend einen Menschen.

Eine innere Stimme zog ihn immer wieder zu diesem Meister, obwohl er in seinem Verstand stark zweifelte. In Gesprächen mit anderen bezeichnete Vivekananda die Behauptung der alten Weisheitsschriften als absurd, dass Gott nicht nur im Menschen, sondern in allen Wesen und Gegenständen gegenwärtig sein soll.

Mitten in einer solchen Diskussion berührte ihn Sri Ramakrishna einmal sanft und plötzlich sah und fühlte Vivekananda überall Gott – in Menschen, in Tieren, in Bäumen, selbst im Wasser und in Steinen, und er verblieb mehrere Tage lang in einem Zustand unbeschreiblicher Ekstase.

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