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Aus der Bhagavad Gita

Wer weder frohlockt, wenn er etwas Angenehmes erreicht, noch klagt, wenn ihm etwas Unangenehmes widerfährt, wer selbst-intelligent ist, nicht verwirrt und die Wissenschaft von Gott kennt, ist als jemand zu verstehen, der sich bereits in der Transzendenz befindet. (BG.5.20)

Solch ein befreiter Mensch fühlt sich weder zu materieller Sinnenfreude noch zu äußeren Objekten hingezogen, sondern befindet sich immer in Trance und genießt die Freude im Innern. Auf diese Weise genießt der Selbstverwirklichte unbegrenztes Glück, denn er konzentriert sich auf den Höchsten. (BG.5.21)

Wer Erleuchtung, Anhaftung und Täuschung weder hasst, wenn sie gegenwärtig sind, noch nach ihnen verlangt, wenn sie verschwinden; wer dasitzt, als sei er unbeteiligt, weil er sich jenseits der materiellen Reaktionen der Erscheinungsweisen der Natur befindet; wer fest bleibt, da er weiß, dass allein die Erscheinungsweisen aktiv sind; wer Freude und Schmerz mit Gleichmut betrachtet und einen Erdklumpen, einen Stein und ein Goldstück mit gleichen Augen sieht; wer weise ist und Ruhm und Schmach als gleich ansieht; wer in Ehre und Unehre unverändert bleibt; wer Freund und Feind gleich behandelt und wer alle fruchtbringenden Unternehmungen aufgegeben hat

von einem solchen Menschen sagt man,

er habe die Erscheinungsweisen der Natur transzendiert. (BG.14.21)

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